PROSOPALGIE
Prosopalgien
Der Begriff:
Prosopalgie stammt aus der griechischen Sprache, das griech. Wort prosopon bedeutet "Gesich t" und algos "Schmerz", also steht der Begriff Prosopalgie für den Gesich tsschmerz. Nicht zu verwechseln mit der Erythroprosopalgie, denn dieser Begriff bezeichnet Cluster-Kopfschmerzen.
Systematik (= Einteilung, Übersicht) der Prosopalgien:
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1. Primäre Prosopalgie |
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- Idiopathische Trigeminus-Neuralgie |
| ähnliche Synd rome |
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Nasociliaris-Neuralgie (Charlin-Syndrom) |
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2. Sekundäre oder symptomatische Prosopalgie infolge von |
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- intrakraniellen Ursachen |
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- extrakraniellen Ursachen / u.a. Costen Syndrom |
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- systemischen Ursachen |
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- entzündlichen Ursachen |
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Prosopalgie nach Herpes zoster |
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- anatomischen Ursachen |
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Prosopalgie bei Processus-styloideus-Syndrom |
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- kardial bedingte Prosopalgie |
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- iatrogene (= durch ärztliche Einwirkung entstandene) Prosopalgien |
1) Primäre Prosopalgie:
Dieser Begriff bezeichnet einen Gesich
tsschmerz, der nicht als Symptom auf eine
organische Grundkrankheit zurückzuführen ist und deshalb auch nicht kausal
(= ursächlich)
behandelt werden kann. Die Diagnose "primäre Prosopalgie" ist erst
dann definitiv, wenn alle möglichen Ursachen durch Untersuchungen ausgeschlossen
wurden. Dies bedeutet, daß zum Ausschluß möglicher Grundkrankheiten verschiedene
Fachbereiche an der Diagnosestellung beteiligt sein müssen.
Idiopathische Tr igeminusneuralgie:
Vom Prinzip her könnte bei
dieser Prosopalgie der Zusatzbegriff "idiopathisch"
(= ohne erkennbare Ursache)
entfallen, da alleine die Zuordnung zur "primären Prosopalgie" eine fehlende
oder zumindest uneinheitliche Ätiologie
(= Krankheitsursache)
dokumentiert.
Das charakteristische Schmerzbild ist gekennzeichnet durch
anfallsartige
Schmerzattacke
n
mit maximaler Stärke und überwiegend kurzer Dauer
(Sekunden). Der Schmerzbereich deckt sich mit dem Ausbreitungsgebiet des
betroffenen Nervenastes.
Die
Schmerzanfälle können auch durch physiologische, taktile
(= den Tastsinn betreffende),
thermische oder propriozeptive (= den
Eigenreflex betreffende) Reize
ausgelöst werden.
Häufige Triggermechanismen
(= Auslösemechanismen)
sind Kauen, Sprechen oder bestimmte Gesichtsbewegungen, die Berüh rung
bestimmter
Hautareale, die Einwirkung von Wasser oder generell Kälteexposition. Meistens
sind Triggerpunkte bzw. Triggerzonen identifizierbar. In der
Regel tritt die Schmerzattacke streng
einseitig auf
(5% beidseitig) und überwiegend im 2. und 3. Ast
(ca. 4% 1. Ast) (Thoden 1987). Die Beschwerden treten oft periodisch auf,
schmerzfreie Intervalle sind häufig. Manchmal gehen die Attacken bei dieser
Prosopalgie auch in äußerst schmerzhafte längere Salven über.
Bei
stärksten Schmerzat tacken treten Zuckungen der Gesichtsmuskulatur hinzu (Tic
douloureux). Im Anfall ist die betroffene Gesichtspartie meist leicht gerötet,
bedingt durch den Sch merz
kann Tränensekretion ausgelöst werden, was dann oft
zur Verwechslung mit dem
Bing-Horton
-
Kop fschmerz
führt, besonders wenn der 1. Ast betroffen ist.
Im Unterschied zur Horton Neuralgie
treten die
Attacken meist nur am Tage auf.
Bei der körperlichen Untersuchung sind die
zugehörigen Nervenaustrittspunkte oft druckschmerzhaft (bei ca. 60%). Das
weibliche Geschlecht und Patienten jenseits des 40. Lebensjahres erkranken
häufiger.
Diagnostik: Ausführliche Anamneseerhebung
(= Vorgeschichte),
neurologische Untersuchung, bei unklaren Befunden (z.B. neurologische Defizite)
zusätzlich Röntgenaufnahme der Schädelbasis und CT, u.U. auch
Kernspintomographie sowie Liquordiagnostik
(= Hirnwasseruntersuchung).
Medikamentöse Schmerztherapie bei Tr igeminus-Neuralgie:
Als Mittel der
Wahl gilt Carbamazepin (z.B. Tegretal®,Timonil®). Die Dosierung soll langsam
einschleichend erfolgen (600 bis 1500 mg). Carbamazepin darf nicht abrupt
abgesetzt werden, sondern langsam ausschleichend über mindestens 10 Tage. Allzu
schnelle Dosisreduktion oder abruptes Absetzen führen meist zu heftigsten Schmerzat tacken. Bei ungenügender Wirkung von Carbamazepin können 300-400 mg
Phenytoin (z.B. Zentropil®) oder 3-8 mg Clonazepam (z.B. Rivotril®) versucht
werden. Gute Resultate sahen wir teilweise auch unter einer Therapie mit
Lamotrigin (Lamictal®) oder Gabapentin (Neurontin®)
bzw. Pregabalin (Lyrica®).
Alternativ, oder in
Kombination zur Einsparung von Antikonvulsiva, kann auch das zentral wirksame
Muskelrelaxans Baclofen (z.B. Lioresal®)
(= im Gehirn / Rückenmark wirkendes Mittel zur
Muskelentspannung)
versucht werden. Die Dosierung erfolgt einschleichend, z.B. Beginn mit 3x5 mg/d.
In Kombination mit Antikonvulsiva sollte eine Tagesdosis von 90mg nicht
überschritten werden (Steardo et al. 1984). Die Höchstdosierung gibt der
Hersteller allerdings mit nur 75 mg an.
In der Regel sind bei dieser Prosopalgie peripher wirksame
Analgetika
(= Schmerzmittel)
ohne Nutzen, zentral wirksame allenfalls in hoher Dosierung (Gefahr einer Abhängigkeit). Hin und wieder
sahen wir einen schmerzlindernden Effekt bei der Gabe eines Gemisches aus
Uridin- und Dinatriumsalzen (Keltican®). Dosierung: 2mal tgl. 1-2 Kps.
zusätzlich 2mal wöchentlich eine i.m.-Injektion. Bei stärksten Schmerzat tacken
mit statusähnlichem Charakter ist die Verabreichung von Phenytoin
(z.B. Epanutin®) als Kurzinfusion hilfreich.
Bewährt hat sich zur
Schmerztherapie der
Tr igeminus -Neura lgie auch die
therapeutische
Lokalanästhesie (=
Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel)
(Le ser et He fermann
1989 Schmerzk linik Bad Mergen theim). Dabei werden je nach individueller Wirkzeit 2-3 x täglich die
betroffenen Gesichtsnerven an ihren Austrittspunkten (Foramen supraorbitale,
infraorbitale oder mentale) mit ca. 1 ml Bupivacain 0,5% (z.B. Carbostesin®)
blockiert und die im Anfall dominanten Schmerzareale und Triggerzonen
flächenhaft mit ca. 2-3 ml Bupivacain infiltriert.
Eine Leitungsanästhesie der
Nerven maxillaris und mandibularis kann auch durch die Incisura mandibulae
(= Einbuchtung des Unterkiefers nahe am Ki efergelenk) hindurch
mit jeweils ca. 2-3 ml Bupivacain (0,5%) erfolgen. Nächst
höhere Therapiestufen sind bei Tr igeminusneuralg
ie dann Blockaden des
Gangl ion
cervicale superius oder Ganglion stellatum (= Schaltstellen im unwillkürlichen
Nervensystem im hinteren Rachen- bzw. seitlichen Halsbereich).
Unter dieser konsequenten,
täglichen Therapie kann dann eine bestehende Carbamazepin- oder Gabapentin -Medikation langsam
ausschleichend reduziert werden, ohne daß heftige Schmerzat tacken auftreten.
Neurochirurgische Interventionsmöglichkeiten bei Tr igeminusneuralgie:
Diese sollten bei
einer Prosopalgie nur dann zum Einsatz kommen, wenn medikamentöse
Behandlungsversuche erfolglos bleiben. Nachteil der Elektrokoagulation
(= elektrische „Verkochung“)
des Gangl ion
Gasseri ist die
relativ hohe Rezidivquote (=
Rückfallrate).
Eine gefürchtete Komplikation ist eine Läsion
(= Funktionsstörung)
des N. opht halmicus (bis hin zur Erblindung). Durch Thermo- oder
Kryokoagulation des Gangl ion
Gasseri treten insgesamt deutlich weniger
Nebenwirkungen auf. Schmerzrezidive werden allerdings auch bei dieser Methode
mit 5-20 % angegeben (Siegfried 1977).
Retroganglionäre
Wurzeldurchtrennungen, Traktotomie oder Thalamotomie werden heute kaum mehr
durchgeführt (Moebius et al. 1989). Obsolet
(= veraltet)
sind Exhairese (= herausziehen)
oder Alkoholinjektionen peripherer Trigeminusäste (Diener et al. 1994).
Insgesamt gesehen hat sich in den letzten Jahren eine zunehmende Zurückhaltung
bei der Indikationsstellung zur operativen Behandlung durchgesetzt (Ausnahme:
Operation nach Janetta). Nichtmedikamentöse Therapiemaßnahmen haben
sich bei dieser Prosopalgie nicht oder nur ungenügend bewährt.
At ypischer
Gesich
tsschmerz
(primärer):
Dieser Begriff bezeichnet eine Prosopalgie, der zwar vorwiegend im Bereich des Tr igeminus, jedoch nicht
streng paroxysmal (= anfallsartig)
auftritt. Die Schmerzregion ist in der Regel nicht mit dem Ausbreitungsgebiet
des mutmaßlich betroffenen Nervenastes identisch, nicht selten sind auch beide
Gesichtshälften betroffen. Es sind keine deutlichen Triggermechanismen
(= Auslösemechanismen)
vorhanden, weshalb auch Triggerzonen meist fehlen.
Überwiegend klagen die
Patienten mit einer atypischen Prosopalgie über einen
Dauerschmerz bzw. länger
anhaltende Schmerzsensationen, die sich aber auch anfallsartig verstärken
können. Häufig liegen bei der atypischen Prosopalgie psychische Überlagerungen
vor (z.B. depressive Verstimmung, psychovegetative Labilität, neurotische
Verhaltensstörungen).
Häufig ist bei dieser Prosopalgie die körperliche Untersuchung völlig
unauffällig. Teilweise sind die korrespondierenden NAP
(= Nervenaustrittspunkte)
(Foramen supraorbitale, infraorbitale und mentale) druckdolent. Die Beschreibung
der Schmerzqualität ist uneinheitlich, teilweise wird brennend angegeben,
teilweise dumpf und drückend.
Zur Therapie bei einer atypischen Prosopalgie können wie bei der idiopathischen
Tr igem inus-Neuralg ie
Antikonvulsiva (= krampflösende
Mittel) (z.B.
Carbamazepin, Gabapentin, Pregabalin) versucht werden, allerdings fällt die Erfolgsquote geringer aus.
Ähnliches gilt für die Verordnung von Baclofen, auch in Kombination mit einem
Antikonvulsivum.
Aus unserer Sicht heraus ist bei der atypischen Prosopalgie
das Mittel der Wahl eher ein
Antidepressivum. Vereinzelt sprechen die
Beschwerden auf einfache Analgetika wie ASS oder Paracetamol an.
Manchmal hilft
auch ein Gemisch aus Uridin- und Dinatriumsalzen (Keltican®).
Tri- oder
tetrazyklische Antidepressiva eignen sich auch zur Prophylaxe
(= Vorbeugung) bei einer
episodenhaft auftretenden atypischen Prosopalgie.
Zufriedenstellend
wirksam ist die
therapeutische
Lokalanästhesie
mit langwirkenden
Lokalanästhetika (z.B. Bupivacain 0,25-0,5%)
(= örtliches Betäubungsmittel).
Dabei werden 2-3 x täglich die betroffenen Gesichtsnerven an ihren
Austrittspunkten (Foramen supraorbital, infraorbitale oder mentale) blockiert
und das dominante Schmerzareal flächenhaft infiltriert (Le ser et
Hefermann 1989). In hartnäckigen Fällen kann auch bei dieser Indikation
die Durchführung von Gangl ion
cervicale superius- oder
Stellatumblockade
n (=
Betäubung vegetativer Schaltstellen im Rachen- oder seitlichen Halsbereich)
in engmaschiger Abfolge versucht werden.
Physikalische Therapiemaßnahmen
wie Wärme- oder Kälteapplikation, aber auch transkutane Nervenstimulationen
können bei der atypischen Prosopalgie zur Linderung beitragen.
Operative
Verfahren ((Elektrokoagulation (=
elektrische „Verkochung“)
des Gangl ion
Gasseri oder Thermokoagulation)) sollten nur dann in Erwägung
gezogen werden, wenn höhergradige psychische Überlagerungen auszuschließen sind.
Psychologische
Interventionen: Hauptsächlich Entspannungstechniken,
Schmerzbewältigung.
Intermediusneuralgie:
Diese primäre Prosopalgie ist gekennzeichnet durch streng einseitige, attackenförmig lanzierende
Schmerzen im Bereich des äußeren Gehörgangs mit Ausstrahlung in die Tiefe des
Ohres, zum Gesich t, bis hin zum Gaumendach und
Oberkie fer. Häufig strahlen die
Beschwerden auch nach dorsal bis zum N acken
aus. Oft gesellt sich eine
Hypersekretion (= Überfunktion)
der Speicheldrüsen dazu.
Neben der idiopathischen gibt es auch eine
symptomatische (= als
Krankheitsfolge)
Form bei
Herpes zoster
des
Gangl ion
geniculi, wobei auch eine
Fazialisparese (= Gesichtslähmung)
auftritt.
Die Therapie der Wahl besteht bei dieser Prosopalgie in der Verordnung von Antikonvulsiva (Carbamazepin
bzw. Gabapentin bzw. Pregabalin als erste Wahl). Erfolgversprechend ist auch eine
Serie von
Stellatumblockade
n (=
Betäubung einer vegetativen Schaltstelle im seitlichen Halsbereich).
Glossopharyngeusneuralgie:
Diese Prosopalgie
ist gekennzeichnet durch streng einseitige paroxysmal
(= anfallsartig)
einschießende, heftige Schmerzsensationen, die vorwiegend im Bereich des
Rachens, des weichen Gaumens und des Zungengrundes auftreten, manchmal auch mit
Ausstrahlung zum Oh r hin oder in die Zähne.
Eine weitere Ähnlichkeit mit der Tr igeminusneuralg ie besteht darin, daß oft Triggermechanismen im
Schmerzbereich vorliegen.
Die Diagnose ist einfach, wenn durch Spateldruck in
der Tonsillenregion (= Mandelregion)
ein typischer
Schmerzanfall
ausgelöst werden kann. Teilweise geben die
Patienten an, daß auch durch Gähnen oder ausgedehnte Zungenbewegungen Attacken
ausgelöst werden können.
Synkopen
(=
kurze Bewußtlosigkeit)
und Herzstillstände sind beschrieben, dürften jedoch äußerst selten sein.
Manchmal strahlen die Beschwerden zum Mastoid
(= Knochen hinter dem Oh r)
aus, was zur Verwechslung mit der Intermed ius- Neura lgie führen kann. Wie bei
der Tr igeminusneuralgie kommen auch schmerzfreie Intervalle vor.
Therapeutisch gilt bei dieser Prosopalgie als Mittel der Wahl wieder Carbamazepin, einschleichend bis 1500mg/d, oder auch
Gabapentin bze. Pregabalin.
Hilfreich, vor allem wenn die
Attacken nicht so häufig auftreten, ist auch eine Oberflächenanästhesie im
hinteren Rachenbereich mit 2%igem Xylocain®
(= ein mittellang wirkendes örtliches
Betäubungsmittel)
in Sprayform. Mittels des langen und dünnen Auslaßröhrchens können die einzelnen
Hübe ziemlich genau in den Triggerbereichen plaziert werden. Der Patient kann
die Anwendung ohne weiteres vor dem Spiegel erlernen. Bei einer solchen
Selbstmedikation muß wegen der Gefahr der Überdosierung die Anzahl der
Einzelhübe und der möglichen Gesamthübe eines ganzen Tages vorgeschrieben
werden. Da gerade im Schleimhautbereich mit einer raschen und zuverlässigen
Resorption gerechnet werden muß, ist diese Unterweisung besonders sorgfältig
durchzuführen.
Bei dieser Prosopalgie kann auch eine wiederholte
Infiltrationsanästhesie mit
Bupivacain
0,5%
(= langwirkendes örtliches Betäubungsmittel)
versucht werden. Der Einstich erfolgt am oberen bzw. ventralen Rand des
vorderen Gaumenbogens, ca. 1-2cm neben der Medianlinie. Die Schwierigkeit dieser
Injektion besteht darin, daß die Glossopha ryngeus-
Neura lgie insgesamt recht
selten auftritt und deshalb Übung in der Handhabung dieser Injektionstechnik
selten erreicht wird. Außerdem ist die Injektionsbehandlung für den betroffenen
Patienten in der Regel so schmerzhaft, daß sie nicht wie bei der Tr igeminusneuralgie über 10-14 Tage hinweg 2x täglich durchgeführt werden kann.
Eine gute
Therapiemöglichkeit bietet die
Stellatumblockade
(= Blockade einer Schaltstelle des unwillkürlichen Nervensystems im
seitlichen Halsbereich).
Die wiederholte Instillation
von Procain, wie sie auch in neueren Veröffentlichungen noch propagiert wird,
muß zugunsten der langwirkenden Lokalanästhetika aufgegeben werden.
Vor
neurolytischen (= nervenzerstörenden)
Blockaden ist wegen der Gefahr der Nekrosebildung
(= örtlicher Gewebstod)
und nachfolgender Infektion dringend zu warnen.
Nach Janetta (1967) können die neuralgischen Beschwerden durch eine
Nervenkompression durch die
A. vertebralis (= Schlagader an der Wir belsäule) entstehen, wobei sich
eine operative Dekompression anbietet.
Laryngeus-superior-Neuralgie:
Diese Prosopalgie
(primärer) ist gekennzeichnet durch heftige, attackenförmige Beschwerden, die in der Regel
sekundenlang (bis zu 2 Min) anhalten.
Die Beschwerden werden hauptsächlich im
seitlichen Kehlkopfbereich verspürt, nicht selten aber dominieren die
Ausstrahlungen zum Unterkie fer (Kieferwinkel) bis zum Ohrläppchen oder Gaumen
und geben dann zur Verwechslung mit der Glossopha ryngeus-Neura lgie
Anlaß. Es
bilden sich typische Triggermechanismen
(= Auslösemechanismen)
wie Schlucken, Sprechen, Husten oder starkes Gähnen aus.
Wie bei der Tr igeminusneuralgie
sind im Langzeitverlauf auch schmerzfreie Intervalle möglich. Die Prosopalgie tritt streng einseitig auf. Der Nerv entstammt dem N. vagus (= ein sog. Hirnnerv).
Er tritt seitlich durch die Membrana thyroidea hindurch, wo er einer örtlichen
Betäubung mit einem
Lokalanästhetikum
zugänglich ist. In hartnäckigen Fällen wird man sich zu
Stellatumblockade
n
(= Betäubung einer vegetativen Schaltstelle im seitlichen Halsbereich)
entschließen. Ansonsten gilt als Mittel der Wahl ebenfalls Carbamazepin
(oder
Gabapentin bzw. Pregabalin).
Synd rome die den Cluster-Kopfschmerzen ähnlich sind:
Neuralgie des Ganglion pterygopalatinum
(Sluder-Syndrom):
Diese Prosopalgie
ist charakterisiert durch längerdauernde Attacken (bis zu 20 min, selten länger)
die sowohl am Tage als auch in der Nacht auftreten können.
Betroffen ist
einseitig die Orbita (= Augenhöhle),
der innere Augenwinkel und die Nasenwurzel, oft mit Ausstrahlungen zum Oberkie fer, Rachen und
Oh r.
Als charakteristisch gilt ein anfallsartiger
heftiger Niesreiz (Soyka 1989).
Wie beim
Bing-Horton Syndrom tritt
häufiger Tränen- und Nasenfluß auf.
Oftmals läßt sich das Schmerzbild als
Custer-Kopfschmerz und
Zervikalsyndrom
auflösen, so daß die Slude r-
Neura lgie
als eigenständiges Synd rom umstritten ist (Thoden 1987).
Nasociliaris-Neuralgie (Charlin-Syndrom):
Der Nervus nasociliaris ist
ein sensibler Ast des N. opht halmicus, der mit seinem Endast (N.
infratrochlearis) die Unterlidschleimhaut sensibel versorgt.
Die einseitig
auftretende Prosopalgie ist gekennzeichnet durch unterschiedlich lang
anhaltende Schmerzat tacken im Bereich des inneren Augenwinkels mit regelmäßiger
Ausstrahlung zur Orbita (= Augenhöhle)
und zum Nasenrücken. Während des Schmerzanfalls kommt es oft zu einer Rötung und
verstärkten Schweißsekretion im Bereich der schmerzseitigen Stirnhälfte.
Triggermechanismen sind beschrieben. Am Auge können entzündliche Veränderungen
vorhanden sein.
Die Therapie bei dieser Prosopalgie orientiert sich an
der des
Cluster-Kopfschmerz
es. Besonders zu empfehlen ist die intranasale (= in die Nase)
Oberflächenanästhesie mit z.B. Xylocain-Spray®2%
(= ein mittellang wirkendes örtliches
Betäubungsmittel).
Hilfreich sind oft auch Infiltrationen im Gebiet des Gangl ion
ciliare mit einem
langwirkenden
Lokalanästhetikum oder
Stellatumblockade
n
(= Betäubungen einer vegetativen Schaltstelle
im seitlichen Halsbereich).
Neck-tongue-Syndrom (Nacken-Zungen-Syndrom): Der Vollständigkeit halber muß beim Stichwort "primäre Prosopalgie" auch dieses Schmerzbild aufgeführt werden (Schmerzen im N acken und in der Zung e).
2) Sekundäre oder symptomatische
Prosopalgie:
Dieser Begriff
bezeichnet eine Prosopalgie, die als Symptom (=
Krankheitszeichen)
auf eine faßbare organische
Grundkrankheit zurückzuführen ist.
Prosopalgie
mit intrakranieller
(= innerhalb des Schädels liegender)
Ursache:
Nach Thoden (1987) sind 5% aller paroxysmalen Schmerzen
im Tr igeminus-Bereich auf einen
Tumor, hauptsächlich im Bereich der
Felsenbeinspitze zurückzuführen. Aber auch ein Kleinhirnbrückenwinkeltumor oder
ein Aneurysma
(= umschriebene, krankhafte Wandausbuchtung eines Blutgefäßes)
der A. carotis interna
(= innere Halsschlagader)
im infraklinoidalen Bereich
(= im oberen Verlauf)
kann eine "idiopathische" Tr igeminusneuralgie
auslösen. Darüber hinaus ist bekannt, daß ständiger mechanischer Druck auf die
Trigeminuswurzel, z.B. durch eine Gefäßschlinge, paroxysmale
(= attackenförmige) Schmerzen
auslösen kann, aber nicht muß, denn bei Obduktionen
(= Leichenschau)
wurden entsprechende Befunde erhoben, ohne daß die Patienten zu Lebzeiten an
einer Tr igeminusneuralg ie gelitten hätten.
Die Therapie bei dieser Prosopalgie richtet sich logischerweise nach dem Grundleiden. Bei
Wurzelkompression durch ein Blutgefäß ist die Operationsmethode nach Janetta
(1967) meist erfolgreich. Präoperativ ist die Diagnose einer gefäßbedingten
Wurzelkomp ression durch NMR
(= Magnetresonanz)-Tomographie möglich. Bei persistierenden
(= bleibenden)
Beschwerden
ist das Mittel der Wahl wieder Carbamazepin oder Gabapentin bzw. Pregabalin.
Selten tritt eine at ypische Prosopalgie, also länger anhaltende Schmerzzustände bis hin zu Dauerschmerz
nach einem
apolektischem Insult
(= Schlaganfall)
auf. Daß es sich dabei nicht unbedingt um einen
Thalamusschmerz handeln
muß, beweist die Tatsache, daß teilweise die Schmerzen auf eine Behandlung mit
Lokalanästhetika ansprechen. Die Wirkung von Antikonvulsiva
(= krampflösende Mittel)
ist insgesamt unbefriedigend.
Sekundäre
(symptomatische) Prosopalgie mit extrakranieller
(= außerhalb des Schädels liegender)
Ursache:
Eine Vielzahl möglicher Ursachen kann zu diesen Prosopalgien
führen: traumatische (=
verletzungsbedingte)
und entzündliche Prozesse, Affektionen
(= Erkrankungen)
im Bereich der Nasennebenhöhlen, Zahn-
und Kieferaffektionen, Fehlfunktionen der Kie fergelenke, aber auch Affektionen
in der Augenhöhle (z.B. Glaukom). Das Schmerzbild entspricht in der Regel
einer atypischen Prosopalgie.
Primär muß die Ursache therapiert
werden, dennoch persistiert häufig eine Prosopalgie, so daß
dann die Therapiemaßnahmen zur Behandlung bei der primären atypischen
Prosopalgie
versucht werden können.
Fehlfunktionen des Kiefergelenkes werden zu häufig als
Ursachen von Schmerzen im Temporalbereich
(= Schlä fe)
und im lateralen Oberkie fer diagnostiziert. Die veraltete Bezeichnung "Costen-Syndrom" wird zunehmend durch den Begriff "Myofaziale
Dysfunktion"
ersetzt. Häufig kauen die Patienten nur einseitig. Oft finden sich bei der
Auskultation (= Abhorchen)
beider Kie fergelenke unterschiedliche Okklusionsgeräusche
(= Verschlußgeräusche).
Die Kieferorthopäden verordnen häufig Aufbißschienen.
Schmerztherapeutisch
bewährt hat sich die wiederholte Infiltration der Kaumuskulatur mit einem
langwirkenden Lokalanästhetikum, ebenso die Infiltration der korrespondierenden
Nervenaustrittpunkte im Gesichtsbereich. Vor allem in Hinblick auf ein mögliches
Rezidiv (= Rückfall)
ist EMG-
Biofeedback (=
Registrierung und Rückmeldung
elektrischer Signale aus der Mus kulatur)
zu empfehlen.
Sekundäre
(symptomatische) Prosopalgie
bei systemischen Erkrankungen:
Bei ca. 8-15% aller Patienten mit
multipler
Sklerose tritt im Verlauf
der Erkrankung eine Prosopalgie auf, der wie eine idiopathische Tr igeminusneuralg ie imponiert.
Zur Therapie ist zunächst Carbamazepin, Pregabalin oder Gabapentin das Mittel
der Wahl. Nach unserer Erfahrung sprechen diese paroxysmalen Tr igem inus-Attacken auch sehr gut auf die Behandlung mit Lokalanästhetika an.
Seltener tritt eine Prosopalgie im Rahmen einer Polyneuropathie
(Diabetes mellitus, alkoholtoxisch) auf. In der Regel imponieren die Beschwerden
wie eine at ypische Prosopalgie. Meist ist mit Lokalanästhetika ein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis zu erzielen.
Entzündlich bedingte Prosopalgie
Schmerzzustände nach Herpes Zoster:
Die sogenannte postherpetische
Neuralgie oder
postzosterische Neuralgie
(PZN) kann im
Bereich aller 3 Trigeminusäste auftreten und eine Prosopalgie
verursachen, bevorzugt jedoch im 1. Ast.
Die Patienten klagen in der Regel über
einen anhaltenden, stechenden und bohrenden
Brennschmerz mit unterschiedlicher
Intensität im Tagesverlauf. Meist bestehen im betroffenen Nervenbereich Hyp- und
Dysästhesien (= verminderte und
schmerzhafte Empfindungen).
Fast regelmäßig finden sich die typischen narbigen Abheilungen.
Weitere Her pes zost er-Erkrankungen im
Kop f/Gesichtsbereich:
Zoster ophthalmicus und
Zoster oticus.
Die Therapie ist
wie auch bei einer Zoster-Neuralgie in anderen Körperbereichen schwierig.
Antikonvulsiva (= krampflösende
Mittel) wirken in
der Regel nicht oder ungenügend. Deutlicher wirksam ist wie bei der atypischen
Prosopalgie die Verordnung von
Antidepressiva, auch zur
Schmerzdistanzierung, evtl.
in Kombination mit Levomepromazin
(Neurocil®).
Die beste therapeutische
Wirksamkeit haben wir bei dieser Prosopalgie mit der Anwendung langwirkender Lokalanästhetika (z.B. Bupivacain)
(= örtliches Betäubungsmittel)
gesehen. Die Therapie entspricht der bei einer atypischen Prosopalgie, wobei die
flächenhafte Infiltration intensiver erfolgt. Bei Befall des ersten Trigeminusastes hat sich besonders die kontinuierliche Blockade des Nervus
supraorbitalis am Foramen supraorbitale
mit Katheter bewährt. In manchen Fällen
bringt die oberflächliche Behandlung mit einem
Lokalanästhetikum
-Spray (z.B.
Xylocain® 2%) oder mit ASS in Äther gelöst vorübergehend eine zufriedenstellende
Schmerzlinderung. Diese Methode hat den Vorteil, daß der Patient sie auch zu
Hause selbst anwenden kann, unter Beachtung der Höchstdosierung.
Hilfreich kann
auch eine oberflächliche Kältebehandlung mit einem trockenen, kalten Luftstrom
sein (z.B. Kondensationsdampf aus flüssigem Stickstoff oder elektrisches
Kälteaggregat). Auch die Intermed ius-Neura lg
ie
kann durch eine Zoster-Neuralgie des
Gangl ion
geniculi hervorgerufen werden. Im Gegensatz zur
Prosopalgie nach
Herpes zoster trifft diese Erkrankung vorwiegend Jüngere.
Bei der Intermed ius-
Neura lg
ie nach
Her pes
zost er scheint der paroxysmale
(= attackenförmige)
Schmerzcharakter abgeschwächt zu sein, zugunsten länger anhaltender, eher
atypischen Prosopalgie
-Episoden.
Aurikulotemporales-Syndrom:
Dieser Nerv gelangt zwischen
Kie fergelenk und Meatus acusticus unter die Parotis
(= Ohrspeicheldrüse),
wo er sich aufzweigt. Das Schmerzbild ist charakterisiert durch anfallsartig
auftretende Brennschmerzen prä- und periaurikulär
(= vor und um das Oh r herum),
vor allem an der Sch läfe.
Der Patient verspürt im betroffenen Bereich ein Wärme-
oder Spannungsgefühl. Diagnostisch richtungsweisend ist eine Hautrötung und
Hyperhidrose (= vermehrtes Schwitzen)
im korrespondierenden Hautbereich. In der Regel liegt anamnestisch
(= in der Vorgeschichte)
eine Parotiserkrankung (= Erkrankung
der Ohrspeicheldrüse)
vor, meist entzündlicher Natur. Auch Verletzungen der Parotis sollen zu dieser
Prosopalgie führen können (Thoden 1987).
Zur Therapie eignen
sich besonders wiederholte Blockaden des Nervus mandibularis durch die Incisura
mandibulae (= Einbuchtung des
Unterkiefers nahe am Ki efergelenk)
hindurch (in der Fossa pterygopalatina; der N. auriculotemporalis ist ein Ast
des N. mandibularis und zweigt distal der Fossa ab) sowie flächenhafte
Infiltrationen im Ausbreitungsgebiet. In hartnäckigen Fällen sind
Stella tumblockaden (= Blockaden
einer vegetativen Schaltstelle im seitlichen Halsbereich)
zu empfehlen. Ist das Schmerzbild mehr at ypischer Natur (nicht ausgesprochen
attackenförmig), kann auch ein schmerzdistanzierendes
Antidepressivum versucht
werden.
Anatomisch bedingte, sekundäre (symptomatische) Prosopalgie
Processus-styloideus-Syndrom
(Ea gle-Synd rom):
Das Schmerzbild ist
gekennzeichnet durch eine länger anhaltende bohrende und drückende, halbseitige
Prosopalgie, die oft mit seitengleichen
Kopfschmerzen vergesellschaftet
ist. Als mögliche Ursachen gelten ein verlängerter Processus styloideus oder
auch eine
Insertionstendopathie (=
Sehnenerkrankung an ihrem Ansatz).
Therapeutisch
kann die Spitze des Processus styl
oideus
(= verlängerter Knochen hinter dem Ohr)
operativ entfernt werden. Bei
Insertionstendopathien
(= Störungen am Sehnenansatz)
können wiederholte
Infiltrationen mit einem Lokalanästhetikum, auch mit Kortikoidzusatz hilfreich
sein.
Kardial (= das Herz betreffend)
bedingte Prosopalgie:
Bei einer linksseitigen, atypischen
Prosopalgie im Bereich des N. mandibularis sollte immer eine
internistische Untersuchung erfolgen, unter besonderer Berücksichtigung der
koronaren (= die
Herzkranzgefäße
betreffende)
Durchblutungssituation. Meist besteht bereits eine entsprechende Medikation
(= Medikamenteneinnahme).
Nach Optimierung derselben klingen die linksseitigen
Unterkieferschmerzen oft
prompt ab.
Iatrogene
(= durch ärztliche Einwirkung entstandene)
Prosopalgie:
Nach neurochirurgischen Interventionen wegen einer Prosopalgie tritt in seltenen Fällen die gefürchtete Anaesthesia
dolorosa (= äußerst schmerzhafter
Sensibilitätsausfall)
auf. Diese kann auch noch Monate nach der Operation einsetzen.
Anfänglich
bestehen Mißempfindungen, die sich allmählich ins Unerträgliche steigern. Der
Schmerzcharakter wird von den betroffenen Patienten oft mit brennend und glühend
bezeichnet, manchmal auch als "rohes Fleisch" im Gesich t. Diese
heftigste Prosopalgie ist leider äußerst therapieresistent. Meist kommt man um die
Verordnung von Betäubungsmitteln nicht herum.
Wenn ein chronische Prosopalgie längerfristig besteht, so ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somatische (= körperliche) Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen.
Aktualisiert: k 31.10.05
A
Ablatio mammae,
Achillobursitis,
Achillotendinitis,
adhäsive Kapsulitis,
Algodystrophie,
Allodynie,
Amputation,
apoplektischer Insult,
Apoplex (1),
Apophysitis calcanei,
Apoplex (www.apoplex.biz)
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Apoplexie,
Armamputation,
arterielle
Durchblutungsstörung,
arterielle
Verschlußkrankheit,
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Brustentfernung
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Brustoperation,
chronische
Brustwirbelsäulenschmerzen,
Bursitis,
Bursitis achillea,
Bursitis
coracobrachialis,
Bursitis poplitealis,
Bursitis infrapatellaris,
Bursitis poplitealis,
Bursitis praepattelaris,
Bursitis
radiohumeralis,
Bursitis subdeltoidea,
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C
Carpaltunnelsyndrom
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Chondromalacia patellae,
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Coccygodynie,
Colitis,
Colitis-ulcerosa,
Colitis ulzerosa,
Colon-irritabile,
Costen Syndrom,
Clusterkopfschmerz,
Coxarthritis,
Coxarthrose (www.coxarthrose.org),
Craniomandibuläre Dysfunktion,
CRPS,
D
Daktylitis,
Daumensattelgelenkarthrose,
Deafferenzierungsschmerzen,
diabetische Polyneuropathie,
Diskusprotrusion (www.diskusprotrusion.de, Durchblutungsstörungen
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Dorsolumbalgie,
Dysästhesien,
Dyspepsie,
Dystrophie-Syndrom,
E
Eingeweideschmerzen,
Ellenbogenschmerz,
Encephalomyelitis,
Enteritis,
Enteritis regionalis Crohn,
Enteritis regionalis,
enteropathische Arthritis,
Entzündung
der Kieferhöhle,
Entzündung
von Schleimbeitel,
Entzündung von Sehnenscheiden,
chronische
Entzündung der Stirnhöhle,
Entzugskopfschmerz,
Enzephalomyelitis, Epikondylitis,
Epicondylopathia,
Epicondylitis,
Erythromelalgie,
F
Fabry-Syndrom (www.fabry-syndrom.de),
Facettensyndrom,
Fasciitis,
Femuropatellares
Schmerzsyndrom,
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Fibromyalgie (2),
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Fibromyalgie-Erkrankung,
Fibromyalgie-Syndrom
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Frozen Shoulder,
Fußschmerz
G
Gastralgie,
Gehirnblutung,
Gehirnschlag,
Gelenkarthrose (www.gelenkarthrose.org),
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Gelenkschmerz,
Gelenkentzündungen,
Gesichtsrose,
Gleitwirbel,
Glossopharyngeusneuralgie,
Golferellenbogen,
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Gürtelrose (www.guertelrose.co.uk)
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H
hämorrhagischer Insult,
Haglundferse,
Halbseitenlähmung,
Halsrippensyndrom,
Handgelenksarthrose,
Harnblasenentzündung,
Hemialgesie,
Hemicrania
continua,
Hemikranie,
Hemiparese,
Hemiplegia,
Hemiplegie,
Herpes zoster
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Hirnblutung,
Hirnschlag,
Histamin-Kopfschmerz, Hörsturz
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Hyperabduktionssyndrom,
Hyperästhesie,
Hyperalgesie,
I
Ilioinguinalis-Syndrom,
Impingementsyndrom, Insult, Intermediusneuralgie,
Ischämischer Insult (www.xn--ischmischer-insult-otb.de), Ischias,
Ischiassyndrom,
Ischiolumbalgie
K
Kalkaneodynie,
Kalkschulter (www.kalkschulter.net),
Kapsulitis,
Karpaltunnel-Syndrom,
Kiefergelenkarthrose,
Kienböck Atrophie,
Kienböck Krankheit,
Kiefergelenkdysfunktion,
Kniearthrose,
Kniegelenkarthrose,
Kniegelenksarthrose,
Kniegelenksarthritis,
Kniegelenksschmerzen,
Knochenerkrankungen,
Koccygodynie,
Kokzygodynie,
Kolitis,
Kolitis ulcerosa,
Kolon irritabile,
Kombinationskopfschmerz,
Knochenentzündungen,
Knochenschwund (www.knochen-schwund.com),
Kompartementsyndrom,
Kopfschmerz (www.kopfschmerz.co.uk),
Kopfschmerzen (www.kopfschmerzen.li)
Kopfschmerzen vom
Spannungstyp,
Koxarthritis,
Krämpfe in den Waden,
Krämpfe in der Wade,
Kraniomandibuläre
Dysfunktion, Kreuzschmerzen (www.kreuzschmerzen.li)
Koxarthrose,
Krebserkrankung,
L
Läuferknie,
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Lymphödeme
M
Magenschleimhautentzündung,
Mastodynie,
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Morbus Sudeck
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Morton Neuralgie,
Multiple
Sklerose,
Myalgie,
myofaziales Schmerzsyndrom
N
Nacken-Zungen-Syndrom,
Nasoziliarneuralgie,
Nebenhöhlenentzündungen,
Neck-tongue-Syndrom,
Nervenentzündung,
Nervenkrankheiten,
Neuralgie,
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O
Offene Beine,
offenes Bein,
Ohrgeräusche,
Okzipitalsyndrom,
Omalgie,
orofaziale Dysfunktion,
Orofafaziales Syndrom,
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Osteoarthrose, Osteochondrose,
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P
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Paraparese, Paraplegia,
Paraplegie, paroxysmale
Hemikranie, Patellaspitzensyndrom,
Pelvipathie,
Periarthritis,
Periarthropathia humeroscapularis,
Periarthropathie,
periphere arterielle
Durchblutungsstörungen, periphere
arterielle Durchblutungsstörung,
periphere arterielle Verschlußkrankheiten, Phantomschmerz,
Phantomschmerzen,
Plica-Syndrom (Plicasyndrom),
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Postnukleotomie-Syndrom,
Postthrombotisches Syndrom,
Posttraumatische Arthrose,
Posttraumatische
Kopfschmerzen,
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Processus styloideus-Syndrom,
Proktodynie,
Pronator teres-Syndrom,
Prosopalgie,
pseudoradikuläre Syndrome,
psoriatische Arthritis,
Psoarisspondarthritis,
Pudendus-Neuralgie
Q
Querschnittlähmung,
Querschnittläsion,
Querschnittsläsion,
Querschnittssyndrom
R
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Reizkolon,
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S
Sacroileitis,
Sakroiliitis,
Sakroiliakalgelenk,
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Scheuermann Erkrankung,
Schiefhals,
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Schmerztherapie bei Karzinom,
Schmerzen bei
Entzündung,
Schmerzen bei Gürtelrose
/ Schmerzen nach Gürtelrose,
Schmerzen bei
Tumor,
Schmerzmittelkopfschmerz,
Schmerztherapie bei Krebs,
Schmerztherapie
bei Malignom,
Schmerztherapie bei Polyneuropathie,
Schulter-Arm-Syndrom,
Schultergelenkarthrose,
Schultergelenksenzündung,
Schultergürtelkompressionssyndrom,
Schultersteife,
Sehnenentzündung,
Sehnenscheidenentzündung
(1),
Sehnenscheidenentzündung
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Sinusitis frontalis,
Sehnenscheidenentzündungen,
Sinusitis maxillaris,
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Spannungskopfschmerz,
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Spinalstenose (www.spinalstenose.com),
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Spondylarthrosen,
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Sympathalgie, sympathische
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Symphysen-Syndrom,
Syndrom des Ischias,
Syndrom des Karpaltunnel,
Syndrom des
Skalenus,
Syringomyelie
T
Tarsaltunnel-syndrom (www.tarsaltunnel-syndrom.de),
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Tendopathie,
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Tendovaginitis (www.tendovaginitis.de),
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(www.trigeminus-neuralgie.de),
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Tumorschmerztherapie
U
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Ulcus cruris,
Ulkus
cruris, Ulnartunnelsyndrom,
Uncarthrose (www.uncarthrose.de)
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Kopfschmerzen,
vasomotorischer-Kopfschmerz,
Verschlußkrankheit (www.verschlusskrankheit.org),
Vertebralsyndrom (www.vertebralsyndrom.de),
Verwachsungsbauch,
venöse Durchblutungsstörung,
viszerale Schmerzsyndrome
W
Wadenkrämpfe,
Wadenkrampf,
Weichteilrheuma (www.weichteilrheuma.com),
Weichteilrheumatismus,
Weichteilschmerzen,
Wirbelsäulenentzündung,
Wirbelsäulensyndrom,
Wurzelkompressionssyndrome,
Wurzelneuralgie,
Wurzelreizsyndrom,
Wurzelsyndrom
Z
Zeckenbiß (www.zecken-biss.de),
Zephalgie (1),
Zephalgie (2),
zentrales Schmerzsyndrom,
zerebraler Insult,
zentrale Schmerzsyndrome,
Zervikalgie,
Zervikalsyndrom,
Zervikobrachialgie,
Zervikobrachialsyndrom,
Zosterneuralgie (www.zosterneuralgie.com),
Zosterschmerz, Zungenbrennen,
Zystitis (www.zystitis.net),
Unsere internationalen (englischsprachigen) Themen: Complex Regional Pain Syndrome (www.complex-regional-pain-syndrome.de), Face Pain (www.face-pain.com) low back pain (www.low-back-pain.net), Prosopalgia (www.prosopalgia.de), Reflex Sympathetic Dystrophy Syndrome (www.reflex-sympathetic-dystrophy-syndrome.de), Sudeck atrophy (Sudeck`s atrophy) (wwww.sudeck-atrophy.com), Sudeck dystrophy (Sudeck`s dystrophy) (www.sudeck-dystrophy.com)
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